ROA RUNNER. Ausgabe September Fliegerisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Holloman Air Force Base New Mexico PDF

Please download to get full document.

View again

All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
 64
 
  ROA RUNNER Ausgabe September 2012 Fliegerisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Holloman Air Force Base New Mexico -1- LIEBE LESERINNEN UND LESER, nicht nur eine lesenswerte Ausgabe des Roadrunner liegt
Related documents
Share
Transcript
ROA RUNNER Ausgabe September 2012 Fliegerisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Holloman Air Force Base New Mexico -1- LIEBE LESERINNEN UND LESER, nicht nur eine lesenswerte Ausgabe des Roadrunner liegt vor uns. Ein ereignis- und ergebnisreicher Monat liegt hinter mir, der maßgeblich durch meine Dienstreise nach Deutschland bestimmt war. Für das Fliegerische Ausbildungszentrum, für unseren Verband, für Sie alle, war ich zweieinhalb Wochen unterwegs. Als übergeordnetes Ziel habe ich erreicht, uns als fast 8000 km entfernter Verband bei verschiedensten Inlandsdienststellen in Erinnerung zu rufen und unsere Ziele für das nächste Jahr abzustecken und zu besprechen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse habe ich mit meinen Kommandeuren im Detail besprochen und die Kernpunkte auch während des Commander s Calls am vorgestellt. AUSBILDUNGSPLANUNG FÜR DAS KOMMENDE JAHR UND LEHRGANG FWIC Für uns als Ausbildungsverband ist wichtig, die Ausbildungsplanung für das kommende Jahr mit dem für uns zuständigen Luftwaffenausbildungskommando (LwAusbKdo) in gemeinsamer Linie abzustimmen. Dies habe ich mit meinem Antrittsbesuch bei Brigadegeneral Keller und Oberst i.g. Klement am in Köln bewirkt. Zentrale Bedeutung kam dem geplanten Vorziehen des Waffenlehrerlehrgangs (FWIC) 2013 zu. Die Herausforderungen der bevorstehenden Auflösung des LwAusbKdo und dem damit verbunden Aufgabentransfer zum Kommando Einsatzverbände (KdoEinsVbd) wurden ebenso diskutiert. Dieser Tag schloss mit meinem Besuch bei Oberst RützeI im Luftwaffenführungskommando (LwFüKdo) A7. Auch hier wurde das geplante Vorziehen des FWIC im Hinblick auf die für Mai 2013 geplante Standardisierungs-/ Flugsicherheitsüberprüfung besprochen. Da keine Ausschlussgründe festzustellen waren, wurde an dem vereinbartem Zeitraum festgehalten. Am in Berlin nahm sich der Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Schelzig, ausgiebig für uns Zeit. Zusammen mit Major Santer stellten wir in einem Vortrag die Planungen zum FWIC 2013 vor und der General sagte seine Unterstützung zu. Beistand wurde uns auch bei meinem Treffen am bei LwFüKdo A 5 in Köln durch Oberst i.g. Dr. Kuebart zugesichert. Eine notwendige Soft- und Hardware technische Umrüstung der TORNADOs (ASST A3) sowie die Einführung SASPF und Effizienzausphasung, waren meine Themen mit dem Nutzungsleiter TORNADO, Oberst Wallwey im Waffensystemkommando der Luftwaffe am Vor diesem Hintergrund und der besonderen Bedürfnisse eines Ausbildungsverbandes in einer zeitlich komprimierten Umrüstungsphase muss das beabsichtigte Vorziehen des FWIC in das Jahr 2013 gesehen werden. Die Fachtagung Fliegerischer Dienst und Vorhabenkonferenz 2013, vom 18. bis beim JaboG 31,,B in Kerpen, war für das FlgAusbZLw von besonderer Bedeutung. Hier wurden unsere Planungen übernommen und finalisiert: Damit sind die Weichen gestellt, nächstes Jahr von Mai bis Oktober den FWIC -2- durchzuführen, der mit einer Verlegung zur Übung Mountain Round Up im Oktober 2013 abschließen wird. ZUKÜNFTIGE STRUKTUR UND PERSONAL Am fasste ich im Luftwaffenamt Abteilung POCARLw bei Oberstleutnant Merfort zum Sachstand unserer im Juli finalisierten, zukünftigen Struktur nach. Heute kann ich berichten, dass diese durch uns erarbeitete STAN am vollumfänglich durch den Haushalt gebilligt wurde. Damit steht fest, dass wir ab dem eine neue Struktur in Holloman einnehmen werden. Künftig werden wir wie ein klassisches deutsches Geschwader aufgestellt sein. Die größten Veränderungen werden im Bereich der Technischen Gruppe erfolgen: Mit Trennung der Instandsetzungs- und Elektronikstaffel in zwei Einheiten und der Überführung der Stabs- und Unterstützungsstaffel in eine Nachschub- und Transportstaffel sowie in einen eigenen Stab der Technischen Gruppe. Die bereits erarbeiteten Personallisten zur Überleitung aller ihrer Dienstposten wurden diese Woche finalisiert und an die Zentralen Personalbearbeitenden Dienststellen (ZPST) verschickt. Seien Sie versichert, dass ihre Vorgesetzten und ich als Kommandeur ihre persönlichen Belange dabei stets berücksichtigen und Ihren Wünschen möglichst entgegen kommen, wenn es die dienstlichen Erfordernisse erlauben. Begleitet durch meinen Personalstabsoffizier, Oberstleutnant Berg, zu Gesprächen im Personalamt der Bundeswehr am mit Oberst i.g. Kaltenecker für die Offiziere, als auch im persönlichen Gespräch mit Oberst Künzl, dem Gruppenleiter Luftwaffe der Stammdienststelle der Bundeswehr für die Unteroffiziere, am haben wir die Bedürfnisse und personellen Besonderheiten unseres Unikatverbandes darstellen können. Des Weiteren wurden Einzelpersonalfragen mit zuständigen Dezernatsleitern sowie Personalführern detailliert besprochen. Ein abgestimmtes, weiteres Vorgehen konnte in allen Fällen erreicht werden. Derzeit sehe ich keine auffälligen Angelegenheiten in der Personalregeneration. SCHULE, KIRCHE, IN UND AUSSER DIENST LEBEN IN ALAMOGORDO Im Nachgang zum Besuch des Wehrbeauftragten im Frühjahr dieses Jahres, bei dem sich Eltern zur Deutschen Schule ausgetauscht hatten, besuchte ich am das Bundesamt für Wehrverwaltung. Mit Herrn Würden als Dezernatsleiter WR 6, der zuständigen Referentin Frau Bernhard-Hupp und Herrn Berlinghof BMVg P I 5 haben wir Maßnahmen und Ideen besprochen, die helfen können, derzeitige Spannungen möglichst schnell abzubauen. Schwachpunkte in der Kommunikation zwischen Schule, Eltern und Dienststelle wurden hierfür als ursächlich identifiziert. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Wege sind und mit Teilnahme der Schule am Familienfest, einer gemeinsamen Info-Veranstaltung für Eltern, einem Besuch der Lehrer beim FlgAusbZLw sowie einem gemeinsames Sportfest 2013 gute Impulse setzen, die ein gemeinsames Durchstarten beflügeln. Ebenso zielte mein Besuch bei den Leitenden Militärdekanen Monsignore Schilck und Monsignore Simon des Katholischen Militärbischofsamtes am in Berlin darauf ab, das Miteinander in der deutschen Gemeinde Alamogordo intensiv zu besprechen. Die räumliche Distanz des in USA zu betreuenden Personals sowie die Aufgabenvielfalt geben Anlass zu Überlegungen, in der Umsetzung der Strukturentscheidungen den Hauptsitz nach Holloman zu verlegen sowie eine durch die Katholische Militärseelsorge alimentierte Ortskraft als Gemeindereferentin einzustellen. Der Besuch beim Leitenden Militärdekan Krumm des Evangelischen Kirchenamtes diente dem gegenseitigen Kennenlernen und rundete diesen Themenkomplex ab. Da sich Pfarrer Golde und Pfarrerin Krug-Lettenmeier schon aus früherer, gemeinsamer Tätigkeit kennen, bin ich auch hier guten Mutes und sehe eine fruchtbare und unkomplizierte Zusammenarbeit im Sinne der uns anvertrauten Menschen gewährleistet. Wie auch - in anderem Zusammenhang - während der Amtseinführung von Myriam Krug-Lettenmeier zum Ausdruck kam, dass es um das Ganze geht, lassen Sie mich in diesem Zusammenhang nochmals deutlich machen: Leben und Arbeiten sind untrennbar miteinander verbunden, das wird insbesondere hier in der kleinen deutschen Gemein(de)schaft Alamogordo sehr deutlich. Daher appelliere ich an Sie alle, unsere gemeinsamen Aktivitäten nach besten Kräften zu unterstützen. Das Familienfest ist dafür ein gutes Beispiel. Meine Absicht will ich ausschließlich förderlich und positiv verstanden wissen: Unsere Gemeinschaft zu unterschiedlichsten Anlässen zusammen zu bringen, aber auch für soziales Engagement zu belohnen. Für ein gemeinsames Erlebnis zwar Dienst an einem Samstag anzusetzen, aber mit dem Ziel, ein langes Wochenende zu schaffen. Dies alles in die starren Formen einer (notwendigen) Befehlsgebung zu gießen und gleichzeitig bei jedem die Botschaft ankommen zu lassen ist nicht einfach. Ich zähle auf Sie! Beim Lesen dieser Ausgabe wünsche ich Ihnen viel Spaß, wir sehen uns, Ihr Armin Havenith Der Kommandeur FlgAusbZLw trägt die Verantwortung für den Inhalt der Zeitschrift ROADRUNNER gegenüber den vorgesetzten Dienststellen. Beiträge von Mitgliedern der Redaktion und freien Mitarbeitern geben die Ansicht des Verfassers und nicht notwendigerweise die Meinung des BMVg oder der Verbandsführung wieder. Alle Rechte sowie Änderungen vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandtes Photo- und Textmaterial übernimmt die Redaktion keine Haftung. Der Roadrunner ist im Holloman Board und auf der Seite des Deutschen Ladens zu finden. Redaktionsschluss ist jeweils der 15. des Monats. Titelbild: Fassanstich zum 16. Oktoberfest: O zapft is HptGefr Glenn Atienza Die Redaktion setzt sich wie folgt zusammen: Chefredakteur: Oberstlt Andreas Berg -abgstellv. Chefredakteur: OStFw Torsten Meynle -tm- Tel.: (575) Redaktion, Satz, Layout: HptGefr Glenn Atienza -ga- Frau Sonja Shafer -ses- BWVSt USA/CA: Herr Josef Reiß -jr- Redakteure / Ansprechpartner in den Gruppen: Stab: Frau Sonja Thompson -st- Herr Ingo Höppner -ih- Ausbildungsgruppe: Hptm Thomas Oertel -to- Hptm Carsten Lippisch -cl- Ausbildungsstaffel: StFw Detlef Rickels -dr- Technische Gruppe: Inst/EloStff St/UstgStff HptFw Marcel Briese -mb- Wtg/WaStff HptFw Maik Peschel -mp- -4- AB IN DIE WÜSTE Da wollen Sie doch nicht wirklich hin, Frau Krug-Lettenmeier!?, so die Reaktion meines Leitenden Militärdekans, als ich ihm mein Interesse für die Militärpfarrstelle Holloman bekundete und um seine Unterstützung bat. Doch, ich wollte hierher, nach Alamogordo und die Stelle der Evangelischen Militärpfarrerin USA II bekleiden. Ich liebe die Herausforderungen, habe auch schon mal ein Jahr in Nebraska als Gemeindepfarrerin gearbeitet und dachte, dass diese Auslandsdienststelle Militärseelsorge und Gemeindearbeit auf eine tolle Weise verknüpft. Neben den Begegnungen auf der Base, den Kommandos mit den Soldatinnen und Soldaten sowie den zivilen Angehörigen der Bundeswehr, ergeben sich hier auch die Möglichkeiten, die Familienangehörigen kennenzulernen und zu den Veranstaltungen der Militärseelsorge einzuladen. So möchte ich diesen Aufgaben gerecht werden. Als Ansprechpartnerin in Glaubens- und Lebensfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich möchte mich aber auch mit Ihnen zusammen auf den Weg des Glaubens machen, das wird im gemeinsamen Feiern von Gottesdiensten sein, im Konfirmandenunterricht, bei Glaubenskursen, Rüstzeiten, im Gospelchor, beim Prayer Breakfast und dem Frühstückstreff oder bei anderen amikablen Freizeitveranstaltungen. Ich wollte in die Wüste und bin gerne da. Ich bin natürlich nicht allein gekommen. Mein Mann Martin und unsere Töchter Katharina und Sarah sind mitgekommen. Unsere älteste Tochter Theresa studiert schon und wird öfters mal zu Besuch kommen. Seit acht Jahren bin ich schon in der Militärseelsorge tätig. Ich durfte Truppenerfahrung im Jagdgeschwader 74 in Neuburg, an der Pionierschule in Ingolstadt, in der FlaRakG 23, im EloKa Btl 922 Donauwörth und am Flughafen Manching sammeln. Es war eine sehr spannende und intensive Zeit. Von Oktober 2009 bis August 2012 war ich Militärdekanin an der Offizierschule in Fürstenfeldbruck. Hier konnte ich die Ausbildung der Offiziere vom Anwärter bis zum Kommandeur in verschiedenen Lehrgängen begleiten. Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag in der Unterrichtung bei Lebenskundlichen Seminaren. Auch das war spannend und hat viel Spaß gemacht. Besonders prägend für meine Familie und mich waren die beiden Einsätze im Kosovo von Januar bis Mai 2007 und Nun sind wir hier, in der Wüste. Lassen Sie uns die gemeinsam mit Leben, Freude und Glauben zum Blühen bringen. Herzlichst Ihre Myriam Krug-Lettenmeier -5- HOLLOMAN HAS A FUTURE! mit diesen Worten verabschiedete sich am frühen Nachmittag des 28. August der Parlamentarische Staatssekretär im BMVg, Christian Schmidt vom Kommandeur Fliegerisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Oberst Armin Havenith. Im Fokus der fünfstündigen Visite stand das Fliegerische Ausbildungszentrum der Luftwaffe und Ideen zur zukünftigen Ausrichtung der Deutschen Luftwaffe am Standort Holloman. Begleitet von seinem Büroleiter Oberstlt i.g. Christian Schmidt (da hatte wohl jemand bei der Vergabe des Dienstposten einen lustigen Tag) und dem Kommandeur des Deutschen Luftwaffenkommandos USA/CAN, Oberst Heinz-Josef Ferkinghoff, wurden dem Parlamentarische Staatssekretär im BMVg die Besonderheiten des Verbandes und des Standortes sowie das Waffensystem TORNADO erläutert. Ebenfalls interessiert verfolgten die Besucher die Einweisung in das Waffensystem MQ-9 durch den Commander der 49th Wing, Colonel Andy Croft. Ein abschließender Besuch in White Sands in Verbindung mit einem üppigen wie leckeren Barbecue, bereitgestellt durch das Team um Stabsfeldwebel Thomas Dobratz, rundete das Programm ab und ließ rundum zufriedene Gesichter zurück. Text: -cl- Foto: -ga- LAST FLIGHT Am 07. September landete Major Michael Quobi Quoß sein Kampfflugzeug mit der Kennung erfolgreich und zum letzten Mal auf der Holloman Air Force Base. Oberstlt Jörn Apelt, Kommandeur Ausbildungsgruppe, zahlreiche Kameraden des FlgAusbZLw sowie Familienangehörige und Freunde empfingen und beglückwünschten ihn im Shelter. Zu den ersten Gratulanten gehörte Oberst Armin Havenith, der es sich trotz seines Deutschlandaufenthaltes aber nicht nehmen ließ Quobi telefonisch alles Gute zu wünschen. Text: und Foto: -ga- WIR GRATULIEREN Hauptfeldwebel Michael Zurmühlen wurde zum Stabsfeldwebel befördert. Hauptfeldwebel Cornelius Marinescu wurde zum Stabsfeldwebel befördert. Obergefreiter Florian Burmeister wurde zum Hauptgefreiten befördert. Obergefreiter Lorenz Viktor Heimbach wurde zum Hauptgefreiten befördert. Die Roadrunner Redaktion wünscht den Beförderten viel Soldatenglück im neuen Dienstgrad. -6- MEISTERKÖCHE IN DER SOUP KITCHEN Am Mittwoch, dem 12. September 2012 wurde wieder einmal von German Helping Hands in der Soup Kitchen gekocht. Diese Suppenküche befindet sich an der 3101 North Florida Ave. in einem Gebäude der Good Samaterian Society. Hier werden für hilfsbedürftige Bürger Alamogordos warme Mahlzeiten ausgeteilt und für diejenigen, die nicht alleine dorthin gehen können, gibt es sogar einen Fahrdienst. An diesem Mittwoch wurde das Team der Damen von Helping Hands durch die beiden Meisterköche Howie und Tilli unterstützt. Nein, falsch: die beiden unterstützen das Team von Helping Hands mit ihren Künsten. Und das mit einem riesigen Erfolg! Die Meisterköche Howie und Tilli. glücklich und satt gemacht zu haben. Gegen 15 Uhr traf sich das Team und mit flinken Händen wurden Tische eingedeckt, dekoriert und die schon ganz fantastisch vorbereiteten Zutaten verarbeitet. Nach und nach erfüllte der Duft von Schnitzeln den Raum und bereits 30 Minuten vor dem offiziellen Beginn der Essensausgabe konnten die ersten Teller gefüllt werden. Die von den beiden zubereiteten Wiener Schnitzel mit Jägersauce, Bratkartoffeln und Salat fanden regen Zuspruch und in kürzester Zeit waren ca. 60 volle Teller ausgegeben. Manch einer kam auch ein zweites Mal in die Küche, um noch einen Nachschlag zu bekommen. Nachdem um 18 Uhr die letzten Reste zusammengelegt waren, wurde ebenso fleißig wieder aufgeräumt und die Küche gesäubert. So verließen alle Helfer gegen 19 Uhr das Gebäude mit dem fantastischen Gefühl, sehr viele Menschen, darunter auch einige Kinder, Ein ganz besondere Dank geht auf diesem Weg an die beiden Köche Howie und Tilli, die wirklich ein besonderes Essen zubereitet haben und natürlich auch an die Damen von Helping Hands, die für einen reibungslosen Ablauf in der Küche gesorgt haben. Falls jetzt jemand auf den Geschmack gekommen sein sollte und Lust hat, das Koch-Team einmal zu unterstützen, der kann zu jeder Zeit gerne Kontakt zu Helping Hands aufnehmen. Helfende Hände werden immer gebraucht, denn es gibt mehrere Soup Kitchens dieser Art in Alamogordo. Bitte wenden sie sich an oder Text: Monika Havenith Fotos: Sharon Freese -7- Einsatz für einen guten Zweck. TEAM LUFTWAFFE BEIM 16. US AIR FORCE MARATHON IN DAYTON, OHIO Auch in diesem Jahr stellte sich das Team Luftwaffe der Herausforderung einer Marathonveranstaltung in den USA. Zum nunmehr vierten Mal in Folge gingen deutsche Soldaten aus den Standorten Fort Bliss und Holloman Air Force Base als Team Luftwaffe am auf die Halbmarathon- und Marathonstrecke. Ort des Geschehens war diesmal die Wright Patterson Air Force Base in Dayton, Ohio. Insbesondere für uns als Träger der blauen Uniform ist Dayton ein besonderer Ort. Schließlich lieferten hier die Gebrüder Wright den Beweis, dass es dem Menschen durch Pioniergeist, Ingenieurskunst und Mut möglich ist, sich den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Seither gilt Dayton im Nordosten der Vereinigten Staaten als Wiege der Luftfahrt. Dies wird auf den Kfz-Kennzeichen mit dem Slogan Ohio - Birthplace of Aviation auch stolz zur Schau getragen. Die erfolgreiche Teilnahme an einer derartigen Veranstaltung bedarf einer weit vorausblickenden und gezielten Vorbereitung; nicht nur in sportlicher sondern vor allem auch in administrativer Hinsicht. Neben der Erledigung bürokratischer Hausaufgaben sicherte uns nicht zuletzt eine frühzeitige Anmeldung die begehrten Plätze und ließ uns somit ruhigen Gewissens im Vorfeld die individuellen Trainingseinheiten in Angriff nehmen. Nachdem unsere aus acht Kameraden bestehende Mannschaft am trotz erheblicher Verspätung beim Abflug aus El Paso wohlbehalten und etwas müde in Dayton ankam, wurde das in der Nähe des Flughafens gelegene Quartier bezogen. Beim gemeinsamen Abendessen verabredeten wir uns für den kommenden Morgen zu einem Auflockerungslauf, um uns den Flug aus den Beinen zu laufen und den Körper nach dem Frühstück nicht in falsche Sicherheit zu wiegen. Beim Frühstück verriet uns die nette Dame an der Rezeption eine schöne Laufstrecke in der Nähe, so dass wir direkt am Ufer des Little Miami Rivers entlang unseren Lockerungslauf absolvierten. Beim entspannten Laufen am Flussufer unter riesigen Laubbäumen hindurch fühlten wir uns alle ein bisschen wie in Deutschland: Wasser und Grün im Überfluss davon haben wir im mittleren Südwesten der USA eindeutig zu wenig. Im weiteren Verlauf des Tages mussten wir noch zum hi. v.l.n.r.: Ronnie Hoppe, Marco Mertens, Marcel Wutzke. vo. v.l.n.r.: Alfred Licznerski, Edgar Fackelmann, Thomas Lüttge, Silvio Seitz, Hans Udo Faff. -8- Nutter Center, einem großen Sportzentrum in unmittelbarer Nähe der örtlichen Universität, um dort unsere Starterpakete einschließlich der Startnummern abzuholen. Im Anschluss an einen Rundgang durch die bei solchen Veranstaltungen übliche Expo, bei der gleichermaßen Nützliches wie absolut Überflüssiges feilgeboten wird, spazierten wir wieder zur Unterkunft. Da unser Läufchen absolviert war und auch die Startnummern zum Teil bereits ans Trikot gesteckt waren, bot uns der Nachmittag glücklicherweise etwas Freizeit, so dass wir das vermutlich beeindruckendste Luftfahrtmuseum der Vereinigten Staaten besuchen konnten. In sechs riesigen Hangars kann hier die Entwicklung vom historischen Segeltuchgleiter über die imposanten Langstreckenbomber vom Typ B-52, B-1 und B-2 (das diesjährige Patenflugzeug des Marathons) bis hin zum modernen F-22 Jagdflugzeug nachvollzogen und bestaunt werden. Wir waren vor allem von der Vielzahl deutscher Exponate überrascht. Diese Menge an deutschen Flugzeugen, Uniformen, Waffen und Ausrüstungsgegenständen stünde manchem heimischen Museum gut zu Gesicht. Mit Rücksicht auf unsere Beinmuskulatur schöpften wir die Öffnungszeiten des Museums aber nicht bis zum Ende aus, sondern betteten uns nach einer ordentlichen Portion asiatischer Kohlenhydrate früh zur Ruhe. Schließlich war der Wecker auf Uhr gestellt, was Uhr Ortszeit El Paso entspricht. Auch wenn der Körper uns innerlich spürbar den Vogel zeigte, überwanden wir voller Tatendrang den inneren Schweinehund und fanden uns zeitgerecht zum Frühst
Related Search
Similar documents
View more
We Need Your Support
Thank you for visiting our website and your interest in our free products and services. We are nonprofit website to share and download documents. To the running of this website, we need your help to support us.

Thanks to everyone for your continued support.

No, Thanks