Prüfungsordnung des Master-Studienganges Business Psychology Hochschule Fresenius Fachbereich Wirtschaft & Medien

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  Prüfungsordnung des Master-Studienganges Business Psychology Hochschule Fresenius Fachbereich Wirtschaft & Medien Prüfungsordnung für den Masterstudiengang B U S I N E S S P S Y C H O L O G Y des Fachbereichs
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Prüfungsordnung des Master-Studienganges Business Psychology Hochschule Fresenius Fachbereich Wirtschaft & Medien Prüfungsordnung für den Masterstudiengang B U S I N E S S P S Y C H O L O G Y des Fachbereichs Wirtschaft & Medien der staatlich anerkannten, privaten Hochschule Fresenius vom 01. September 2008 Aufgrund des 25 Abs. 1 Hessisches Hochschulgesetz (HHG), in der Fassung vom 5. November 2007 (GVBl. I S. 640), hat der Fachbereich Wirtschaft & Medien der staatlich anerkannten, privaten Hochschule Fresenius folgende Prüfungsordnung erlassen: I. Allgemeine Bestimmungen 1 Geltungsbereich Diese Prüfungsordnung gilt für den konsekutiven Masterstudiengang Business Psychology im Fachbereich Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius. (Die nachstehend verwendeten Personen- und Funktionsbezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen. Auf die durchgängige Verwendung der weiblichen und männlichen Form wird aus stilistischen Gründen verzichtet.) 2 Ziel und Zweck des Studiums (1) Das Masterstudium Business Psychology soll dem Studenten, aufbauend auf ein erfolgreich abgeschlossenes grundständiges Studium, wissenschaftlich-kritisches Denken mit fachübergreifenden Bezügen vermitteln. Es soll vorbereiten auf berufliche Tätigkeiten in den Bereichen Marktforschung, Marketing, Werbung, Medien oder aber Beratung, Personal, Organisation. Entsprechend ist der Studiengang auf die Vermittlung der für die Berufsziele erforderlichen Kompetenzen und Fähigkeiten ausgerichtet. Zudem soll er zu weiterführender wissenschaftlicher Arbeit befähigen und verantwortliches Handeln fördern. Unter Berücksichtigung der Anforderungen der Berufswelt, werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden auf dem Gebiet der Wirtschaftspsychologie so vermittelt, dass der Student zur selbständigen und verantwortlichen Beurteilung komplexer wissenschaftlicher Problemstellungen und zur praktischen Anwendung der gefundenen Lösungen befähigt wird. (2) Der Masterabsolvent soll in der Lage sein, die Besonderheiten, Grenzen, Terminologien und Lehrmeinungen des Lerngebietes zu definieren, zu interpretieren und psychologisches Wissen in wirtschaftlichen Problemstellungen anzuwenden. Die Schulung der differenzierten Urteilsbildung, der Methodenkompetenz und überfachlicher Kompetenzen soll ein professionelles Handeln im Berufsleben ermöglichen. Das im Studiengang vermittelte Wissen und Verstehen soll die Grundlage für die Entwicklung und/oder Anwendung eigenständiger Ideen bilden. Dies kann anwendungsoder forschungsorientiert erfolgen. Der Masterabsolvent soll über ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neusten Stand des Wissens in einem oder mehreren Spezialbereichen verfügen. Er soll die systemische Kompetenz erhalten, auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen, wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen und dabei gesellschaftliche, wissenschaftliche und ethische Kenntnisse zu berücksichtigen, die sich aus der Anwendung seines Wissen und aus seinen Entscheidungen ergeben. Darüber hinaus soll er in der Lage sein, weitgehend selbstgesteuert und/oder autonom eigenständige forschungs- oder anwendungsorientierte Projekte durchzuführen. Der Masterabsolvent soll die kommunikativen Kompetenzen erwerben, sich mit Fachvertretern und mit Laien über Informationen, Ideen, Problemen und Lösungen auf wissenschaftlichem Niveau auszutauschen. Zudem soll er befähigt werden, in einem Team herausgehobene Verantwortung zu übernehmen. 3 Mastergrad Der Fachbereich Wirtschaft & Medien der Hochschule Fresenius verleiht aufgrund des erfolgreichen Abschlusses des Masterstudiums Business Psychology den akademischen Grad: Master of Arts (M.A.) 4 Dauer und Gliederung des Studiums; Modulsystem (1) Die Regelstudienzeit des Masterstudiengangs Business Psychology beträgt zwei Studienjahre. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern. (2) Das Lehrangebot des Studiengangs ist modularisiert. Die einzelnen gemäß Studienverlaufsplan (siehe Anlage 1.) ausgewiesenen und im Modulhandbuch inhaltlich spezifizierten Module bestehen aus inhaltlich, thematisch und zeitlich abgegrenzten Studieneinheiten, die aus verschiedenen Lehrveranstaltungen zusammengesetzt und an den für den jeweiligen Beruf erforderlichen Qualifikationen ausgerichtet sind. Diese umfassen sowohl Fachkenntnisse als auch Anwendungs-, Methoden- und Schlüsselkompetenzen. Module setzen sich aus Veranstaltungen verschiedener Lehr- und Lernformen zusammen und werden während eines oder mehrerer Semester gelesen. Im Prüfungs- und Studienordnung Stand September 4 Studiengang schließt jedes Modul semesterbezogen mit einer eigenständigen Prüfung ab. (3) Für die Gewichtung, Zählung und Anrechnung der Masterprüfung werden Leistungspunkte gemäß dem European Credit Transfer System (ECTS) verwendet, so dass ein Leistungspunkt nach Maßgabe dieser Prüfungsordnung einem Punkt (Credit) des ECTS entspricht. Für den erfolgreichen Abschluss des Studiums sind 120 Credits erforderlich, wobei in jedem Studiensemester 30 Credits erworben werden können. Diese sind ein quantitatives Maß für die Gesamtbelastung der Studenten. Sie umfassen sowohl die Vorlesungszeiten (Präsenzstudium) als auch die Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen und des Lehrstoffes (Selbststudium), den Prüfungsaufwand und die Prüfungsvorbereitungen einschließlich der Masterprüfung. Für den Erwerb eines Credits wird ein Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden zugrunde gelegt. Der Workload für ein Studienjahr beträgt Zeitstunden. Das Gesamtvolumen des Studiums entspricht einem Workload von Zeitstunden. Credits werden vergeben, sobald eine Modulprüfung beziehungsweise die Masterarbeit mit mindestens ausreichend (4,0) bewertet wurde. Die Lehrinhalte werden im Rahmen des Präsenzstudiums in Form seminaristischer Vorlesungen vermittelt. Darunter ist neben der reinen Vorlesung eine problemorientierte Auseinandersetzung mit speziellen Fachthemen des Studiengangs Business Psychology in Anlehnung an und Würdigung aktueller Forschungsergebnisse zu verstehen; dies soll insbesondere durch die Einübung in die in der Praxis bedeutsamsten Arbeitsmethoden und Tätigkeitsfelder erfolgen. (4) Die Masterprüfung wird studienbegleitend abgelegt. Sie setzt sich aus den Modulprüfungen, Prüfungsleistungen sowie der Masterarbeit zusammen. (5) Das Masterstudium ist erfolgreich absolviert, wenn alle studienbegleitenden Modulprüfungen, Prüfungsleistungen sowie die Masterarbeit mit mindestens ausreichend (4,0) bewertet wurden. (6) Die Zulassung zu einem Modul kann nach Maßgabe des Modulhandbuches von bestimmten Voraussetzungen, insbesondere von der erfolgreichen Teilnahme an einem anderen Modul oder an mehreren anderen Modulen abhängig sein. (7) Das Modulhandbuch legt für jedes Modul fest, in welchem zeitlichen Turnus es angeboten wird. 5 Zulassung zum Studium (1) Die Zulassung zum Masterstudiengang Business Psychology ist in seiner Zulassungsordnung geregelt. (2) 66 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) findet bei Immatrikulationsgesuchen Anwendung. 1.) Die Zulassung ist danach insbesondere zu versagen, wenn 1. die in der Zulassungsordnung genannten Voraussetzungen nicht vorliegen oder 2. der Studienbewerber sich hinsichtlich der für den Studiengang Business Psychology einschlägigen Modulprüfungen, Prüfungsleistungen oder Masterarbeit an einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren befindet oder 3. der Studienbewerber in dem Studiengang Business Psychology beziehungsweise in einem vergleichbaren wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer anderen Hochschule eine für die Fortsetzung des Studiums erforderliche Modulprüfung, Prüfungsleistung oder Masterarbeit oder eine sonstige vergleichbare Prüfung endgültig nicht bestanden oder dort den Prüfungsanspruch verloren hat. 2.) Die Zulassung ist zu widerrufen, wenn Versagensgründe erst nach erfolgter Zulassung eintreten oder bekannt werden. (3) Über die Zulassung entscheidet die Kommission zur Vergabe von Studienplätzen. In besonderen Ausnahmefällen kann ferner der Leiter des Prüfungsamtes die vorläufige Zulassung aussprechen unter dem Vorbehalt, dass fehlende Nachweise zur Zulassung nachgereicht werden. Werden die Nachweise nicht spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Studienbeginn umfänglich nachgereicht, ist die vorläufige Zulassung aufzuheben und die Immatrikulation rückwirkend zu widerrufen. II. Prüfungswesen 6 Prüfungsausschuss (1) Für die Organisation der Modulprüfungen, Prüfungsleistungen und der Masterarbeit und zur Wahrnehmung der durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben wird aus Mitgliedern des Fachbereichs ein Prüfungsausschuss für den Masterstudiengang Business Psychology gebildet. (2) Mitglieder des Prüfungsausschusses sind der Leiter des Prüfungsamtes, zwei Professoren des Fachbereichs Wirtschaft & Medien sowie eine Lehrkraft des Fachbereichs Wirtschaft & Medien. Ein Mitglied übt den Vorsitz aus. Der Prüfungsausschuss bestimmt die Stellvertreter seiner Mitglieder. Die Amtszeit der Mitglieder des Prüfungsausschusses beträgt in der Regel ein Studienjahr; eine Wiederbestellung ist möglich. (3) Der Prüfungsausschuss überwacht die Einhaltung der Prüfungsordnung. Er berichtet dem Fachbereich über die Verteilung der Modul- und Gesamtnoten. Der Prüfungsausschuss gibt Anregungen zur Reform der Prüfungsordnung und der Studienordnung. (4) Der Prüfungsausschuss legt unbeschadet der Befugnisse der Prüfer fest, welche Hilfsmittel bei den Modulprüfungen und Prüfungsleistungen verwendet werden dürfen und gibt diese durch Aushang bekannt. Prüfungs- und Studienordnung Stand September (5) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Seine Mitglieder und deren Stellvertreter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei stimmberechtigte Mitglieder respektive deren Stellvertreter anwesend sind und entscheidet bei Abstimmung mit einfacher Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Studiendekan ist nicht stimmberechtigt; er hat lediglich eine beratende Stimme. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, vertritt den Prüfungsausschuss gerichtlich und außergerichtlich. Er beruft die Sitzungen des Ausschusses ein, leitet diese und führt die dort gefassten Beschlüsse durch. Er erledigt die durch den Prüfungsausschuss übertragenen Aufgaben sowie alle Regelfälle, die eine Beschlussfassung des Prüfungsausschusses nicht erfordern. Entscheidungen über Widersprüche gegen Entscheidungen des Vorsitzenden bleiben dem Prüfungsausschuss vorbehalten. Die Beschlüsse werden protokolliert, durch den Vorsitzenden schriftlich verfasst, unterzeichnet und aktenkundig gemacht. (6) Der Prüfungsausschuss kann Befugnisse widerruflich auf den Vorsitzenden übertragen. Der Vorsitzende bereitet die Beschlüsse des Prüfungsausschusses vor und führt sie aus. Er führt die laufenden Geschäfte in eigener Zuständigkeit und berichtet dem Prüfungsausschuss laufend über diese Tätigkeit. 7 Prüfungsamt (1) Das Prüfungsamt ist in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsausschuss in dem Masterstudiengang Business Psychology für die Organisation und Koordination des Prüfungswesens einschließlich der Erteilung des Masterzeugnisses, der Masterurkunde sowie des Diploma Supplements zuständig. (2) Das Prüfungsamt nimmt die Anmeldungen zur Masterprüfung entgegen und stellt fest, ob die Voraussetzungen für die Zulassung erfüllt sind. (3) In Absprache mit dem jeweiligen Prüfungsausschuss legt das Prüfungsamt die Prüfungstermine für die Masterprüfung fest. Das Prüfungsamt gibt die Termine spätestens drei Wochen vor Beginn der jeweiligen Prüfung bekannt. 6 8 Prüfer und Beisitzer (1) Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfer und Beisitzer. Die Prüfer und die Beisitzer sind aus dem Lehrkörper der Hochschule Fresenius sowie aus den im Studiengang lehrenden Lehrbeauftragten zu bestellen, die in den Prüfungsfächern Lehrveranstaltungen anbieten. Der Studiendekan kann entscheiden, dass entsprechend qualifizierte Lehrkräfte anderer Hochschulen, mit denen die Hochschule Fresenius in dem entsprechenden Studiengang Kooperationen unterhält, prüfungsberechtigt sind. Sollte ein Prüfer aus dem Lehrkörper ausgeschieden sein, kann er für die Dauer von zwei Jahren nach seinem Ausscheiden als Prüfer bestellt werden. Sollte er nicht mehr bestellt werden, bestimmt der Prüfungsausschuss einen Ersatzprüfer. (2) Prüfungsberechtigt und beisitzberechtigt sind Mitglieder und Angehörige der Hochschule, die in dem betreffenden Prüfungsfach oder in einem Teilgebiet des Prüfungsfachs zur selbstständigen Lehre berechtigt sind. Lehrkräfte, die nicht zur selbstständigen Lehre berechtigt sind, sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen, sind in geeigneten Prüfungsgebieten prüfungsberechtigt. Prüfer müssen grundsätzlich mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen. Über Ausnahmen entscheidet der Dekan des Fachbereichs. (3) Prüfer sowie Beisitzer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. (4) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass den Studenten die Namen der Prüfer sowie Termin und Ort der Prüfung rechtzeitig bekannt gegeben werden. 9 Prüfungen (1) Die Modulprüfungen, Prüfungsleistungen sowie die Masterarbeit werden studienbegleitend abgelegt. Ihr Umfang, ihre Form, ihre Credit-Gewichtung und ihr Inhalt werden im Modulhandbuch definiert. Zulässige Prüfungsformen sind: Klausuren, mündliche Prüfungen, Hausarbeiten, Projektarbeiten, Referate, Vorträge oder Präsentationen. Modulprüfungen und Prüfungsleistungen werden in demselben Semester angeboten, in dem das Modul abgeschlossen wird. Modulprüfungen und Prüfungsleistungen werden grundsätzlich in deutscher Sprache abgenommen. Die den Modulprüfungen und Prüfungsleistungen zugrunde liegenden Lehrveranstaltungen können entsprechend der Modulbeschreibung auch in englischer Sprache abgehalten werden. (2) Ein Modul, für das Credits vergeben werden, ist gemäß Studienverlaufsplan mit einer oder mehreren Modulprüfungen abzuschließen. Eine Modulprüfung kann gemäß Modulhandbuch aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. (3) Klausuren dienen dem Nachweis, dass der Prüfling in der Lage ist, in begrenzter Zeit, ohne oder mit festgelegten Hilfsmitteln und unter Aufsicht mit den geläufigen Methoden des Faches eine Fragestellung zu bearbeiten und seine analytischen und methodischen Kompetenzen zur Problemlösung unter Beweis zu stellen. Die Bearbeitungsdauer beträgt mindestens 90 Minuten, maximal 180 Minuten, wobei ein Credit einer klausurrelevanten Zeiteinheit von 30 Minuten entspricht. Das Modulhandbuch definiert die Bearbeitungszeiten für die einzelnen Modulprüfungen und Prüfungsleistungen. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall bestimmen, das das Multiple-Choice-Verfahren in Klausuren anwendbar ist, soweit diese Prüfungsform geeignet ist, den der Modulprüfung oder Prüfungsleistung zugrunde liegenden Prüfungsstoff in adäquater Weise zu prüfen. (4) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer und einem Beisitzer durchgeführt. Sie können praktische Aufgaben enthalten. Sie werden Prüfungs- und Studienordnung Stand September als Einzelprüfung oder als Gruppenprüfung mit maximal vier Prüflingen durchgeführt. Die Prüfungsdauer beträgt für jeden Prüfling mindestens 15 Minuten und höchstens 45 Minuten. Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der Prüfung werden in einem Protokoll festgehalten und von dem Prüfer und dem Beisitzer unterzeichnet. Der Prüfer bewertet die individuellen Leistungen der mündlichen Prüfung in nichtöffentlicher Sitzung nach Anhörung des Beisitzers. Mit vorherigem Einverständnis des Prüflings beziehungsweise der Gruppe der zu Prüfenden können Gäste zu mündlichen Prüfungen als Zuhörer zugelassen werden. Die Möglichkeit der Zulassung als Zuhörer besteht nicht für Prüflinge, die zum selben Termin eine Prüfung ablegen sowie für die Beratung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse. (5) Hausarbeiten sind eigenständige Bearbeitungen vorgegebener Themen, Problemstellungen oder Übungsaufgaben. Hierzu zählen insbesondere die Informationsrecherche, die Strukturierung der Inhalte, das Anfertigen einer Gliederung und die Ausarbeitung eines schriftlichen Manuskripts in der bei wissenschaftlichen Arbeiten üblichen Form. (6) Referate, Vorträge und Präsentationen dienen der Darstellung eines vorgegebenen Themas. Die Prüfung erfolgt in Form eines mündlichen Vortrages unter Zuhilfenahme von geeigneten Präsentationsmitteln im Rahmen der Lehrveranstaltung. 10 Anrechnung von Prüfungsleistungen (1) Studienzeiten in dem Masterstudiengang Business Psychology an anderen Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland und dabei erbrachte Prüfungs- und Studienleistungen werden ohne Gleichwertigkeitsprüfungen anerkannt. Dies gilt auch für nicht bestandene Prüfungs- und Studienleistungen. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Prüfungs- und Studienleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen an der Hochschule Fresenius im Wesentlichen entsprechen. (2) Studienzeiten, Prüfungs- und Studienleistungen in vergleichbaren Studiengängen werden angerechnet, wenn sie gleichwertig sind. Dies ist dann der Fall, wenn sie in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen dem an der Hochschule Fresenius Verlangten im Wesentlichen entsprechen. Dabei wird nicht schematisch verglichen, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorgenommen. Dies gilt auch für nicht bestandene Prüfungs- und Studienleistungen. Gleiches gilt für vergleichbare Prüfungs- und Studienleistungen, die an anderen Bildungsinstitutionen erbracht wurden. Bei der Anrechnung von Studienzeiten sowie Prüfungs- und Studienleistungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, werden die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften der Hochschule Fresenius berücksichtigt. 8 (3) Für Studienzeiten sowie Prüfungs- und Studienleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien gelten die Absätze (1) und (2) entsprechend. (4) Werden Modulprüfungen oder Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten zu übernehmen und in die Berechnung einer Gesamtnote einzubeziehen. Die Anrechnung einer andernorts erworbenen Modulprüfung oder Prüfungsleistung scheidet aus, wenn diese Leistung an der Hochschule Fresenius bereits abgelegt worden ist. (5) Der Student hat die für die Anerkennung erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die einschlägigen Nachweise zu führen. Die Entscheidungen nach den Absätzen (1) bis (4) werden durch den zuständigen Studiendekan getroffen und aktenkundig gemacht. 11 Formelles Prüfungsverfahren (1) Der Prüfungsausschuss bestimmt die Termine der Modulprüfungen und Prüfungsleistungen in Absprache mit dem Prüfungsamt. Er gibt die Termine mindestens drei Wochen vor Beginn der jeweiligen Prüfung bekannt. (2) Der Prüfling hat sich innerhalb der durch das Prüfungsamt vorgegebenen Frist zu Modulprüfungen oder Prüfungsleistungen anzumelden. Ohne Anmeldung besteht kein Anspruch auf Teilnahme beziehungsweise Bewertung der Modulprüfung oder Prüfungsleistung. Von der Anmeldung zu einer Modulprüfung oder Prüfungsleistung kann innerhalb der Abmeldefrist zurückgetreten werden. Die für die Anmeldung zu Modulprüfungen oder Prüfungsleistungen und den Rücktritt von Modulprüfungen oder Prüfungsleistungen maßgebenden Termine und Ausschlussfristen werden durch das Prüfungsamt bekannt gegeben. (3) Der Antrag auf Zulassung zur Masterarbeit ist an das Prüfungsamt zu
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