Geschichte. 1807/08 Herstellung von elementarem Natrium durch Humphry Davy

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  NATRIUM Geschichte 1807/08 Herstellung von elementarem Natrium durch Humphry Davy 1930 erkannte St. John die Essentialität (Lebensnotwendigkeit) des Natriums für normales Wachstum Clark erkannte die Bedeutung
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NATRIUM Geschichte 1807/08 Herstellung von elementarem Natrium durch Humphry Davy 1930 erkannte St. John die Essentialität (Lebensnotwendigkeit) des Natriums für normales Wachstum Clark erkannte die Bedeutung des Mineralstoffs für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks 1966 kam es zur Entdeckung der Natrium-Kalium-Pumpe in Zellmembranen durch Woodbury Biochemie Natrium findet man in der ersten Hauptgruppe im Periodensystem (Ordnungszahl 11) Es ist ein einfach geladenes Kation Zählt zu dem Alkalimetallen Liegt ausschließlich in gebundener Form, als NaCl (Speisesalz) vor Als NaHCO3 im Mineralwasser vorkommend Biochemische Funktionen Aktiviert einige Enzyme, wie z.b. ß-Amylase Na/ Ka-Pumpe Beteiligung im Säure - Basen Haushalt Beteiligung an der Resorption (Glucose und AS) Bestandteile des Knochens (Mineralkristalle) Erregungsleitung der Neuronen (Aktionspotential) Erhält die Osmose im EZR aufrecht Biochemische Funktionen Es regelt die Blutflüssigkeit und in Zusammenarbeit mit Kalium ebenso den Wasserhaushalt im Körper. Ein Mangel an Natrium kann zu Störungen der Nieren- und Muskelfunktion kommen (Diarrhoe..). Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Natrium, das in den Knochen gespeichert wird. Bei Mangelerscheinungen greift der Körper auf diese Reserven zurück. Stoffwechsel Resorption: Natrium (bestehend aus 40%Na + 60% Chlorid) wird in Form von Speisesalz aufgenommen, dies wird zusammen mit AS und Glucose schnell und fast vollständig aus dem Darm resorbiert. Natriumkonzentrationen: Im menschlichen Körper: Frauen: ca. 77g = 60 mmol/ kg KG Männer: ca.100g = 60 mmol/ kg KG Neugeborene/ Kleinkinder: ca. 5,5g = 70 mmol/ kg KG Im Organismus: Im extrazellulären Raum = 58,6 mmol/ kg KG Im intrazellulären Raum = 1,4 mmol/ kg KG Im Blutplasma: Normal = 140mmol/ l Hypernatriämie = 145 mmol/l Hyponatriämie = 135 mmol/ l Natriumgehalt in Lebensmitteln Natriumreiche LM: Na in mg/ 100g Brot, Hartkäse, Hering, Innereien, Ketchup.. Natriumarme LM: Na 120mg/ 100g frischer Fisch, Fleisch, Halbfettmargarine.. Streng Natriumarme LM: 40mg/ 100g Öl, Butter, Getreide, Kartoffeln, Obst, Sahne.. Regulation des Na-Haushalts Normale Na-Konzentration liegt bei 140 mmol/l, ist der Spiegel erhöht so spricht man von einer Hypernatriämie (Na-Spiegel zu hoch- Zellen schrumpfen). Ist der Spiegel geringer, so spricht man von einer Hyponatriämie (Steigerung des Zellvolumens). - Beeinträchtigung v. a. des Gehirns, dabei kann es zu epileptischen Anfällen, Bewusstseins-trübungen bis hin zum Koma kommen. Hierbei spielt das Renin-Angiotensin-Aldosteron- System eine wichtige Rolle (RAAS). Renin-Angiotensin-Aldosteron-System Hypovolämie durch Natrium- und Wassermangel Natriummangel- Hypovolämie- Hypotonie- Reninfreisetzung- produziert in der Leber das Vorläuferhormon Angiotensinogen- spaltet Angiotensin I ab, das in der Lunge durch ACE in Angiotensin II abgespalten wird - Vasokonstriktion- Freisetzung von ADH sowie Adrenalin. Angiotensin II verstärkt das Durstgefühl und bewirkt die Freisetzung von Aldosteron an den NN. Aldosteron wirkt am distalen Tubuli und fördert die Natriumrückresorption sowie die Kalium- und Wasserstoffsekretion. Durch dieses RAAS kann ein Natrium-mangel und eine Hypotonie ausgeglichen werden. Störungen im RAAS: Starker Blutverlust (Isotone Dehydration) Wassertrinken nach Volumenverlusten (Hypotone Dehydration = weniger gelöste Teilchen im IZR- Wasser singt ab - Konzentrationsausgleich durch Verschiebung (Osmose) des Lösungsmittels in den EZR Hoher Wasserverlust (Hypertone Dehydration= mehr gelöste Teilchen im IZR sowie im EZR durch Diffusion (Konzentrationsausgleich) Aszites, Ödeme (Isotone Hyperhydration) Wassertrinken bei Nierenversagen (Hypotone Hydration) Trinken von Salzwasser (Hypertone Hydration) Hyponatriämie Ursachen können sein: Nierenerkrankungen Magen-Darm-Erkrankungen Verschiedene Störungen wie z.b. Hypotone Dehydration Symptome: Abnahme des Urinvolumens und der Natriumaus-scheidung Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schockzustand, Anorexie Muskel- und Oberbauchkrämpfe, Krampfanfälle Starkes Durstempfinden (Hypotone Dehydration), Koma Hypernatriämie Ursachen können sein: Flüssigkeitsverluste über die Nieren Hypertone Dehydration Symptome: Gefäßeinrisse (Aneurysmen v. a. im Gehirn) Fieber, Koma, Spastik, Lethargie (Schläfrigkeit im Gehirn) Gehirnvenenthrombose Verwirrungszustände. Danke für euer Interesse Natriumvortrag Katharina Ott: Quellenangaben: Schlieper Unterlagen Herr Wils
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