Der letzte Schliff für den neuen Bahnhof.

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InfoMagazin zur Durchmesserlinie Altstetten Zürich HB Oerlikon erscheint 2x jährlich N o DurchmesserLinie Der letzte Schliff für den neuen Bahnhof. Der ountdown läuft: twas mehr als ein Jahr vor der Inbetriebnahme macht die SBB den neuen Bahnhof Löwenstrasse und den Weinbergtunnel bereit für den Zugverkehr. ingebaut werden Schienen und Signale, aber auch Rolltreppen und Informationsbildschirme. Die ersten Mieter der neuen Ladenpassage sind bekannt. 3 DurchmesserLinie InfoMagazin zur Durchmesserlinie Altstetten Zürich HB Oerlikon N o Querschnitt durch den Weinbergtunnel. Zehntausende Füsse gehen ab Juni 2014 über diese Granitplatten. Der inbau der bahntechnischen Anlagen im Weinbergtunnel. s stehen noch viele Arbeiten an, bevor im Juni 2014 die ersten Züge im Weinbergtunnel verkehren. Der inbau der bahntechnischen Anlagen läuft seit Juni Bereits fertig sind die sogenannten Masse-Feder-Systeme zur Minderung der rschütterungen im Tunnel. Auch die meisten Kabel sind bereits eingezogen. In vollem Gang sind die Arbeiten an der festen Fahrbahn, an Fluchtwegen und an der Löschwasserleitung sowie in den Technikräumen, die sich in den Querschlägen zwischen Tunnel und Flucht- und Rettungsstollen befinden. Die Deckenstromschiene schliesslich wird ab Juni 2013 eingebaut. Zum nde dieses Jahres schliesst die SBB die inbauarbeiten ab. Anschliessend folgen Bauabnahmen und Testfahrten. Damit im Brandfall schnell gelöscht werden kann: inbau der Löschwasserleitung im Weinbergtunnel. Bis ins letzte Detail: Jedes Kabel kommt an den richtigen Ort. BAHNTHNIK Die ersten, die kamen, sind die letzten, die gehen. in Team von drei Fachprojektleitern koordiniert den inbau all jener Anlagen, die es braucht, damit ab Mitte 2014 Züge über die Durchmesserlinie verkehren. Dies umfasst Schienen, Fahrleitungen und Signale, aber auch Rolltreppen und energiesparende LD-Leuchten. Thomas Rubi ist Fachprojektleiter Fahrbahn und managt das Team, das den inbau der bahntechnischen Anlagen koordiniert. hristoph Jauslin ist verantwortlich für Leittechnik, nergieversorgung und Sicherheit, Bernhard Blattner für Fahrstrom, Kabel und nergie. (Von rechts nach links). Die Arbeiten auf der Rampe des Bahnhofs Löwenstrasse erinnern an das Zusammenbauen einer Lego-isenbahn. Die über 100 Meter langen Schienen kommen nicht auf Schotter, sondern auf schuhschachtelgrossen Schwellenblöcken zu liegen und werden einbetoniert. Thomas Rubi, der Fachprojektleiter Fahrbahn beim Grossprojekt Durchmesserlinie, lacht ob dem Lego- Vergleich. «Das hat schon was», sagt er. Lego zusammenzubauen, sei jedoch deutlich einfacher. «Wenn s passt, klickt s. Hier müssen wir die Schienen millimetergenau justieren, bevor wir die Schwellenblöcke einbetonieren.» Dieses «Low Vibration Track» (LVT) genannte System schützt vor rschütterungen. Das Verlegen der Gleise ist nur eine der zahlreichen Aufgaben, die noch anstehen, bevor die Durchmesserlinie im Juni 2014 in Betrieb geht (siehe Seite 8). Fahrbahn-xperte Rubi managt ein Team von drei Fachprojektleitern, welche die inbauarbeiten der sogenannten bahntechnischen Anlagen koordinieren. Schienen, Strom und Signale. Was braucht es alles, damit Züge durch den neuen Bahnhof Löwenstrasse und den Weinberg- tunnel verkehren können? «Die Fahrbahn ist natürlich ein wichtiger Aspekt», sagt Rubi. Denn: ohne Gleis kein Zug. «Das ist sowohl bei der SBB als auch bei der Lego-isenbahn so», ergänzt er schmunzelnd. Doch damit die Züge überhaupt in Fahrt kommen, brauchen sie nergie elektrischen Strom. Dafür ist Rubis Kollege Bernhard Blattner zuständig. Der lektroingenieur ist Fachprojektleiter für Fahrstrom, Kabel und nergie. «Wir unterscheiden zwischen den offenen und den überdeckten Teilen der Strecke», erläutert er. Auf den oberirdischen Abschnitten der Durchmesserlinie kommen herkömmliche Fahrleitungen mit entsprechenden Masten zum insatz. «In Bahnhof und Tunnel bauen wir jedoch eine sogenannte Deckenstromschiene ein, deren Fahrdraht aus Kupfer in einem Aluminium- Profil eingeklemmt ist», erklärt er. «Das ist sicherer und im Unterhalt weniger aufwändig», erläutert Blattner. Ausserdem braucht die Deckenstromschiene weniger Platz als eine herkömmliche Fahrleitung, was es der SBB erlaubt hat, den Tunnelquerschnitt zu «Wir überprüfen, ob auch wirklich das gebaut wird, was beauftragt worden ist.» reduzieren und so Kosten zu sparen. Nebst etwa 10 Kilometern Deckenstromschienen und 15 Kilometern herkömmlichen Fahrleitungen verlegt die SBB entlang der Durchmesserlinie gut 400 Kilometer Kabel, um die Züge und die bahntechnischen Anlagen mit Strom und Informationen zu versorgen. ine dritte entscheidende Voraussetzung für den Zugverkehr sind die Signale. «Wir bauen entlang der Durchmesserlinie insgesamt 50 Signale ein», sagt hristoph Jauslin, Dritter im Bunde der Fachprojektleiter und zuständig für Leittechnik, nergieversorgung und Sicherheit. «Die Signale sorgen dafür, dass die Züge in geregelten Bahnen das heisst mit dem richtigen Abstand und der richtigen Geschwindigkeit verkehren.» Und dann ist da noch die Vielzahl weiterer Details, die ein Bauwerk mit den Ausmas sen der Durchmesserlinie mit sich zieht. «Rolltreppen und Lifte, Informationsbildschirme, omputer und Kommunikationstechnik, Löschwasserleitung, Notbeleuchtung», zählt Jauslin auf. «Alles Anlagen, die wir brauchen, um die Züge reibungslos und sicher verkehren zu lassen.» Die Liste ist lang und vor allem auch facettenreich. «Wir koordinieren eine grosse Zahl vielseitiger Aufgaben», ist sich Thomas Rubi bewusst. Das funktioniere nur, indem seine Kollegen und er sehr nah an der Ausführung der Arbeiten seien. «Wir stehen in regem Kontakt mit der Bauleitung und den Fachplanern, um zu überprüfen, ob auch wirklich das gebaut wird, was beauftragt worden ist», sagt Rubi. Die ersten, die kamen Viele der bahntechnischen Anlagen können erst eingebaut werden, seit der Bahnhof Löwenstrasse und der Weinbergtunnel im Rohbau abgeschlossen sind. Geplant sind sie jedoch von langer Hand nämlich seit die Linienführung der Durchmesserlinie feststeht. DurchmesserLinie InfoMagazin zur Durchmesserlinie Altstetten Zürich HB Oerlikon N o DurchmesserLinie InfoMagazin zur Durchmesserlinie Altstetten Zürich HB Oerlikon N o inbetoniert und feinjustiert: das zukünftige Gleis 33 im Bahnhof Löwenstrasse. Weil die neue Strecke im dichtbebauten städtischen Umfeld rund um den grössten Bahnhof der Schweiz entsteht, tangiert sie zahlreiche bestehende Bauwerke. «Im Untergrund des Hauptbahnhofs mussten wir erst Platz für den neuen Bahnhof schaffen», sagt hristoph Jauslin. Und sein Kollege Bernhard Blattner ergänzt: «Den oberirdischen Streckenabschnitten standen Hochspannungs-Übertragungsleitungen im Weg.» Daher seien im Gleisfeld des Hauptbahnhofs sowie in Wipkingen und in Oerlikon Leitungen in den Boden verlegt worden. «Mit diesen Arbeiten begannen wir 2007 und konnten die dritte und letzte tappe gerade eben abschliessen.» Die SBB wird verständlicher. in wichtiger Teil der Installationen im neuen Bahnhof Löwenstrasse betrifft die Fahrgastinformation. Die SBB setzt dabei auf bewährte Instrumente: Auf den Perrons informieren die blauen Fahrgastinformationsanzeigen über den nächsten verkehrenden Zug. Im Bahnhof Löwenstrasse werden 84 dynamische LD-Anzeigen einge baut. Sie ersetzen die veralteten Faltblattkästen. Im Laufe der mittlerweile sechsjährigen Bauzeit musste die Planung immer wieder angepasst werden, weil sich die Voraussetzungen und Anforderungen veränderten. «Zum Beispiel haben wir nun mehr als doppelt so viele Notausgänge vom Weinbergtunnel in den parallel verlaufenden Flucht- und Rettungsstollen, als ursprünglich geplant waren», sagt hristoph Jauslin. Doch auch den technischen ntwicklungen trägt die SBB Rechnung: «Unsere Beleuchtung funktioniert vollumfänglich mit energieeffizienten LD-Leuchten», sagt Jauslin. Das sei zu Baubeginn technisch noch gar nicht möglich gewesen. sind die letzten, die gehen. twas mehr als ein Jahr vor der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie befinden sich die meisten Arbeiten im ndspurt. «Wir schliessen alle Arbeiten noch dieses Jahr ab», sagt Thomas Rubi. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres seien dann Tests geplant. «Dazu gehören Testfahrten, aber auch Kontrollen der Rauchabsaugung, bei der wir den Zusätzlich informieren 58 konventionelle Bildschirme auf den Perrons und in den Passagen über die nächsten Verbindungen. Und 33 Bahnhofsuhren zeigen die Zeit an. Zusätzlich erneuert die SBB die gesamten Lautsprecheranlagen des Hauptbahnhofs. Insgesamt werden 3200 Lautsprecher installiert. Dadurch werden Facts & Figures. Die Bahntechnik in Zahlen. 100 Kilometer Gleise. Nur zehn davon sind Neubauabschnitte, der Rest betrifft bestehende Gleise, die verschoben werden. 180 Weichen. 15 Kilometer herkömmliche Fahrleitungen. 10 Kilometer Deckenstromschienen. 50 Signale. 57 Rolltreppen. 1,6 Kilometer LD-Leuchtband an den Perronkanten LD-Leuchten. Über 400 Kilometer Kabel. Zeitplan : Beginn der Detailplanung für den Bau der Durchmesserlinie. 2007: Baubeginn : Rohbauabschluss des Bahnhofs Löwenstrasse und des Weinbergtunnels : inbau der bahntechnischen Anlagen in Bahnhof und Tunnel. 2014, erste Jahreshälfte: integrale Tests. 2014, Juni: Inbetriebnahme der ersten tappe der Durchmesserlinie. Bahnhof künstlich einräuchern, sowie eine grosse vakuationsübung im Weinbergtunnel.» s gilt, die Durchmesserlinie betriebsbereit zu machen und dabei alle ventualitäten zu bedenken. «Wir geben dem Rohbau der bis jetzt lediglich schön aussieht seine Funktionalität», sagt er. (rh) die Durchsagen deutlich verständlicher. Diese Arbeiten laufen bereits und werden im Frühling 2013 abgeschlossen. Die restlichen Informationssysteme folgen bis Juni (rh) INTRVIW «Die Durchmesserlinie wird das Zürcher Stadtbild prägen.» Als Stadtingenieur ist François Aellen zuständig für Planung, Bau und Unterhalt des öffentlichen Raumes in der Stadt Zürich. Im Interview erklärt er, welche Bedeutung die Durchmesserlinie für Zürich hat. Stadtingenieur Dr. François Aellen: «Zusammen mit allen Zürcherinnen und Zürchern freue ich mich auf den Abschluss der Bauarbeiten.» Herr Aellen, wie sehr tangieren die Bauarbeiten an der Durchmesserlinie Ihre Arbeit? inerseits löste der Bau der Durchmesserlinie viele städtische Projekte aus, welche der Mobilität der Bevölkerung zugute kommen zum Beispiel der Aufgang Gessnerallee aus dem ShopVille oder die Neugestaltung des städtischen Raumes rund um den Bahnhof Oerlikon. Andererseits haben wir viele Schnittstellen mit der SBB als Bauherrin der Durchmesserlinie und arbeiten entsprechend eng mit ihr zusammen. Das Zusammenspiel zwischen dem städtischen Tiefbauamt und SBB Infrastruktur in diesen mehrjährigen Projekten ist sehr gut und alle Bauarbeiten laufen koordiniert ab. Was bedeutet die Durchmesserlinie für Zürich? Die Durchmesserlinie verbessert das ÖV-Angebot markant. Zürich wird so noch attraktiver. Die Quartiere Altstetten und Oerlikon werden in ihrer Bedeutung als städtische Subzentren steigen. Ich sehe ausserdem grosse hancen, das gesamte System des öffentlichen Verkehrs im Raum Zürich noch effizienter zu machen. Dies ist ein wichtiger Impulsgeber für das Programm «Stadtverkehr 2025», das die Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie des Fuss- und Veloverkehrs vorsieht. Inwiefern werden die Bauwerke der Durchmesserlinie das Stadtbild prägen? Sichtbar und damit für das Stadtbild prägend ist die Letzigrabenbrücke. Dass diese die vom Autoverkehr befahrene Duttweilerbrücke überquert, symbolisiert die Dynamik von Zürich. Auch Oerlikon wird durch den Um- und Ausbau des Bahnhofs nachhaltig geprägt. Die Baldachine und die neuen Bahnhofplätze Süd und Max-Frisch-Platz heissen die Reisenden willkommen und dienen gleichzeitig als Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr. «Das Zusammenspiel zwischen dem städtischen Tiefbauamt und SBB Infrastruktur ist sehr gut.» Reicht die Durchmesserlinie aus Zürcher Sicht aus, um die verkehrliche Nachfrage der Zukunft zu decken? Die Durchmesserlinie leistet einen grossen Beitrag dazu, das steigende Mobilitätsbedürfnis Zürichs abzudecken. Um die Verkehrszunahme aufgrund des erwarteten weiteren Anwachsens von Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen zu bewältigen, braucht es aber weitere Massnahmen zum Beispiel an den Bahnhöfen Hardbrücke und Stadelhofen. Wie sehr profitiert Zürich von der SBB? Und umgekehrt? Täglich strömen hunderttausende Pendlerinnen und Pendler nach Zürich. Ohne das Angebot von SBB und ZVV wäre diese Menge niemals zu bewältigen. So gesehen hat die SBB einen grossen Anteil an Zürichs wirtschaftlichem rfolg. Ausserdem kommt der SBB mit ihrem Grundbesitz entlang der Gleise auch eine Rolle als Stadtentwicklerin zu. ine enge Zusammenarbeit ist auch hier entscheidend. Was empfinden Sie, wenn Sie die Baucontainer sehen, die seit Jahren die historische Fassade des Hauptbahnhofs verdecken? Im Gegensatz zu vielen anderen historischen Gebäuden wie beispielsweise dem Kölner Dom, der seit Jahrhunderten eine Baustelle ist und aufgrund der dauernd erforderlichen Restaurationsarbeiten auch bleiben wird, weiss ich, dass diese Bauarbeiten in nicht allzu ferner Zukunft abgeschlossen sein werden. Darauf freue ich mich zusammen mit allen Zürcherinnen und Zürchern. (rh) 7 DurchmesserLinie InfoMagazin zur Durchmesserlinie Altstetten Zürich HB Oerlikon N o inkaufen in der ShopVille-Raility Zürich. Heute: 136 Geschäfte 84 inkaufsläden. 20 Service-/Dienstleistungsgeschäfte. 32 Restaurants und Take-away-Anbieter. Roger Vogt, Leiter der Verkaufsregion Zentralschweiz / Zürich bei «oop»: «Wir freuen uns über diesen attraktiven Standort im Herzen der Stadt Zürich.» Ab Juni neue, von der SBB vermietete Geschäfte. Bereits feststehende neue Mieter «BIG & BIG BOYZ», «affè Spettacolo», «oop», «Fust», «Famous», «Gabor», «Glacé- & Kaffeebar», «Hitzberger», «Intimissimi», «Kiosk», «Le robag», «Schirm-Fredi», «Segafredo spresso», «Tchibo», «Terlinden», «The Body Shop», «Xray yewear», «Yooji s», «Zigarren Dürr» Bekanntgabe der weiteren Mieter Bis Mitte Welche Kundenbedürfnisse deckt die neue «oop»-filiale am HB ab? «oop» deckt an diesem attraktiven Standort den Bedarf an Schnellverpflegung optimal ab sei es mit warmen Speisen oder gekühlt Take-away-Artikeln. Auf dem Weg nach Hause oder an den Arbeitsplatz können unsere Kundinnen und Kunden schnell und bequem einkaufen. Was zeichnet Ihr Geschäft im Hauptbahnhof aus? Als grösster Markenartikelverkäufer ergänzt «oop» das bereits vorhandene Angebot optimal. Wir passen als nachhaltiger und moderner Detailhändler perfekt in die ShopVille-Raility Zürich. Was sind die grössten Heraus forderungen im Zusammenhang mit dem Standort im grössten Bahnhof der Schweiz? An diesem Standort ist die lückenlose Warenverfügbarkeit sicherlich eine tägliche Herausforderung, aber auch die Belieferung in diesem komplexen Gebäude ist nicht ganz einfach. Wir sind aber überzeugt, diese Herausforderung meistern zu können, und freuen uns über diesen attraktiven Standort im Herzen der Stadt Zürich. (zl) inkaufserlebnis Hauptbahnhof: eine Visualisierung der neuen Halle Löwenstrasse. INKAUFN AM HAUPTBAHNHOF 37 neue Geschäfte in der ShopVille-Raility Zürich. Im Juni 2014 öffnen im Zürcher Hauptbahnhof 37 neue Geschäfte. Der Dreh- und Angelpunkt für Bahnreisende der Schweiz wird damit zu einer noch attraktiveren und lebendigeren inkaufsmeile. Die meisten Mieter der neuen Geschäftsflächen stehen bereits fest. Ab Mitte Juni 2014 bieten 37 neue Geschäfte in der ShopVille-Raility Zürich attraktive, vielfältige inkaufsmöglichkeiten. Die im Rahmen der Durchmesserlinie erstellten Geschäftsflächen auf rund 2900 Quadratmetern beleben zusätzlich das untere Geschoss des grössten Schweizer Bahnhofs. Davon profitieren die bis zu Reisenden, die täglich am Hauptbahnhof ankommen, umsteigen, abreisen oder einfach nur einkaufen. Weitere Gastronomiebetriebe, onvenience-anbieter und Fachgeschäfte aller Art ergänzen und bereichern den bisherigen Mietermix. Die gesteigerte rwartung. «Unsere Kundschaft hat das Bedürfnis, im Bahnhof vielfältige inkaufs-, Service- und Dienstleistungsmöglichkeiten anzutreffen», sagt Rolf Müller, Leiter Immobilienbewirtschaftung Zürich Hauptbahnhof. Mit dem Ausbau der Geschäftsflächen kommt die SBB dem steigenden Bedarf nach. Die neuen Läden entstehen in den Passagen Sihlquai, Gess nerallee und Löwenstrasse sowie in der Halle Löwenstrasse. inige erste Mieter in der neuen Passage Gessnerallee der Verbindung zwischen den beiden unterirdischen Durchgangsbahnhöfen Museumstrasse und Löwenstrasse stehen bereits fest. Namhafte Geschäfte wie «Gabor», «The Body Shop», «Tchibo», «Yooji s», «Xray yewear», «oop» «Die Mieter im Hauptbahnhof profitieren von der zentralen Lage und den langen Öffnungszeiten.» oder auch «Intimissimi» werden dort pünktlich zur Inbetriebnahme des Bahnhofs Löwenstrasse im Juni 2014 ihren neuen Standort eröffnen. «Wir freuen uns, die neuen Mieter in der ShopVille-Raility Zürich zu begrüssen», sagt Rolf Müller. Auch langjährige Mieter wie das Geschäft «Schirm-Fredi» ziehen im Juni 2014 in ein neues Zuhause. Laut Rolf Müller profitieren die Mieter des inkaufszentrums am Hauptbahnhof einerseits von der zentralen Lage und den langen Öffnungszeiten, andererseits von der gesteigerten Kundenfrequenz und der hohen Kundenzufriedenheit 365 Tage im Jahr von frühmorgens bis spätabends. Angepasst an die zeitoptimierende Gesellschaft. Mit der Durchmesserlinie und den 2900 Quadratmetern an neuen Kommerzflächen wächst der Shopping-Bereich des Zürcher Hauptbahnhofs um fast 20 Prozent. Damit avanciert die ShopVille- Raility Zürich zum grössten Shoppingcenter der Schweiz mit eigenem Bahnhof einem Hotspot für inkauf, Mobilität, vents und Services. «Der Ausbau der Geschäftsflächen entspricht unserem Konzept, die Angebote an den Bahnhöfen der immer anspruchsvolleren und zeitoptimierenden Gesellschaft anzupassen», sagt Rolf Müller. Die SBB hoffe, damit das inkaufsangebot parallel zum Ausbau des Bahnnetzes nachhaltig zu erhöhen. (zl) Martine Isaak, Geschäftsführerin bei «Schirm-Fredi», einem langjährigen Mieter in der ShopVille-Raility Zürich: «Die hohe Frequenz und die zentrale Lage sind einzigartig.» Welches ist für Sie als «erfahrene Mieter» die grösste Herausforderung? Der breiten Zielgruppe im Bahnhof gerecht zu werden, ist eine ständige Herausforderung. Dafür müssen wir immer wieder neue Anreize schaffen und auf uns aufmerksam machen. Diese ständige Bewegung macht unsere Arbeit spannend. in neuer Laden und ein neues Umfeld ist immer eine Herausforderung, vor allem weil wir unser Ladenkonzept für die Neueröffnung ein wenig anpassen werden. Sehen Sie die neuen Mieter als eine Möglichkeit für Synergien oder sind es doch eher «Mitbewerber»? Die bevorstehende rweiterung empfinden wir als eine Bereicherung und einen Mehrwert für die Kundschaft. Wir sind überzeugt, dass mit dem neuen Umfeld die Frequenz im Hauptbahnhof erhöht wird und sich das inkaufserlebnis insgesamt steigern lässt. Die neuen Mietpartner sind gute Mitbewerber, die unseren hrgeiz ankurbeln werden. Was finden Sie an diesem Standort einzigartig und inspirierend? Aufgrund der Öffnungszeiten und dem Vorteil von 365 Verkaufstagen erledigen viele ihre gesamten inkäufe hier. Man findet alles und geniesst zudem in den einzelnen Läden eine persönliche und freundliche Beratung. Die hohe Frequenz und die zentrale Lage sind einzigartig. (zl) Inbetriebnahme 15. Juni 2014: Die erste tappe der Durchmesserlinie geht in Betrieb. Der ountdown läuft: Am Sonntag, 15. Juni 2014, nimmt die SBB nach knapp acht Jahren Bauzeit die Durchmesserlinie auf der Achse Wiedikon Hauptb
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